Grundschule

Ulrich Härtter

 
Seminarbeschreibung
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Studienseminar 04.1 GS Mühldorf

Unser Studienseminar führt Lehramtsbewerber/innen, die das 1. Staatsexamen für das Lehramt an Grundschulen erfolgreich absolviert haben, in einem Zeitraum von zwei Jahren zum 2. Staatsexamen hin. Die Lehramtsanwärter/innen werden in unserem Landkreis von Herrn Seminarrektor Härtter ausgebildet und zu den Prüfungen des 2. Staatsexamens hingeführt. Die Lehramtsbewerber/innen halten an ihren Einsatzschulen im Landkreis Mühldorf an drei Schultagen in einem vorgesehenen Stundenmaß eigenverantwortlichen Unterricht und haben Gelegenheit, bei sog. Betreuungslehrkräften im Unterricht zu hospitieren und auch eigene Lehrversuche durchzuführen. Immer dienstags und freitags hat das Seminar Gelegenheit, abwechselnd an verschiedenen Schulen des Landkreises Mühldorf im Unterricht von hochqualifizierten Lehrkräften des Landkreises zuzusehen, um diesen anschließend gemeinsam zu analysieren. Diese Unterrichtsmitschau ist meist das Kernstück einer Seminarveranstaltung, weil dadurch in bewährter Weise die Theorie des Unterrichtens mit der Praxis verknüpft werden kann. Schwerpunkte der Ausbildung sind – je nach gewählten Studienfächern - Inhalte aus den Unterrichtsbereichen Mathematik, Deutsch, Heimat- und Sachunterricht, Englisch, Religionslehre, Musikerziehung, Kunsterziehung und Sporterziehung, sowie Inhalte zur staatsbürgerlichen Bildung, aus dem Bereich Schulrecht / Schulkunde und aus den Erziehungswissenschaften. Die Lehramtsanwärter/innen werden in regelmäßigen Abständen von ihrem Seminarrektor im Unterricht besucht und anschließend durch die Betreuungslehrkraft und den Seminarrektor eingehend beraten. Für die Schulen sind die Lehramtsbewerberinnen aufgrund ihrer qualifizierten Universitätsausbildung, ihres großen beruflichen Engagements und nicht zuletzt durch ihre spürbare Beliebtheit bei den Kindern stets eine Bereicherung.

Neben der unterrichtlichen Tätigkeit und dem oben dargestellten Seminarbetrieb müssen sich die Lehramtsanwärter/innen mehreren Prüfungen unterziehen. Dazu zählen eine schriftliche Hausarbeit mit einer praxisorientierten Thematik gegen Ende des 1. Ausbildungsabschnittes, eine Einzel- und eine Doppellehrprobe (ein- bzw. zweistündig) im Zeitraum von Februar bis Mai des 2. Ausbildungsabschnittes, eine Kolloquiumsprüfung nach Ostern im Bereich Pädagogik / Psychologie sowie drei mündliche Prüfungen während der Pfingsferien in den studierten Fächern sowie in den Bereichen Schulrecht/Schulkunde und Staatsbürgerkunde.

Die Prüfungen werden von Schulamtsdirektoren/innen der Staatlichen Schulämter und von Seminarrektoren/innen abgenommen.

Ein von mir gewählter, die Ausbildung übergreifender Schwerpunkt ist der menschliche, liebevolle und nicht zuletzt humorvolle Umgang mit den uns anvertrauten Kindern, mit deren Erziehungsberechtigten und den Kollegen. Dieser Schwerpunkt steht in enger Verbindung mit einer Sinn- und Wertorientierung nach den Grundsätzen der christlichen Bekenntnisse im Sinne der Bayerischen Verfassung. Der Lehrberuf, der durch die gesellschaftlichen Veränderungen eine äußerst hohe Anforderung an unsere jungen Pädagogen/innen stellt, kann nur in enger Zusammenarbeit mit allen an der Erziehung beteiligten Personen Früchte tragen. Ziel unserer Ausbildung ist, dass die Kinder nicht nur am Schulanfang, sondern weit über die Grundschulzeit hinaus nachhaltig Freude an der Schule haben.

Ulrich Härtter